Spieletest: Kirby Star Allies

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Das knuffelige rosafarbene Wesen namens Kirby hatte bisher auf jeder Nintendo Konsole einen Auftritt. Jetzt schafft es Kirby auch auf die neueste Konsole von Nintendo, nämlich der Switch und bringt dabei auch noch Unterstützung mit, die von maximal drei weiteren Freunden gesteuert werden kann. Wir haben Kirby Star Allies genauer unter die Lupe genommen und berichten Euch von unseren Erfahrungen.

Über das Spiel

Wer bisher eine Nintendo Konsole sein eigen nennen konnte, wird sicherlich bereits mit Kirby in Kontakt getreten sein denn der rosafarbene Bewohner vom Planeten “Pop Star” hatte bisher auf jeder Nintendo Konsole einen Auftritt. Begonnen hatte alles im Jahr 1992 mit Kirby’s Dream Land für den Gameboy. Das Besondere am Spiel: Kirby konnte Gegner “einsaugen” und sich so dessen Fähigkeiten aneignen. Daran hat sich bis heute nichts geändert und auch Kirby Star Allies hält an diesem Konzept fest. Diesmal darf man sich jedoch auch Hilfe von anderen Spielern holen und das Spiel mit bis zu drei weiteren Freunden erleben.

Gameplay & Inhalt

Wieder einmal ist der Planet “Pop Star” in Gefahr, denn aus dem Nichts tauchen plötzlich dunkle Herzen auf.. Es gibt einen Bösewicht, einen Helden.. etc.. etc… Mehr muss man nicht wissen und mehr möchte man auch nicht wissen denn bei Kirby Star Allies geht es weniger um die Story, sondern viel mehr um den Spielspaß und dieser kann im neuesten Teil der Reihe je nach Anzahl der Spieler gravierend steigen denn Kirby hat einen neuen Trick auf Lager: Er kann ab sofort die feindlichen Bewohner “Bezaubern” und als Verbündete gewinnen. Welche Bewohner Ihr in Eurem Team aufnehmen möchtet, bleibt Euch überlassen. Dazu reicht es, mittels Tastendruck ein “Herz” aus der imaginären Hosentasche zu zaubern und auf den jeweiligen Bewohner zu werfen. Diesen Trick könnt Ihr insgesamt 3-mal anwenden, bis Euer Team vollständig ist. Bezauberte Figuren können entweder von anderen lokalen Spielern oder durch die KI gesteuert werden. 

Mithilfe von Herzen könnt Ihr andere Charaktere bezaubern

BBis auf die Möglichkeit gemeinsam mit Freunden oder Familie zu spielen, hat sich das Spielprinzip von Kirby nicht großartig verändert. Ihr lauft nach wie vor in einer 2.5-D-Umgebung von Level zu Level, saugt dabei feindliche Kreaturen ein um sich deren Fähigkeiten anzueignen, löst kleine Rätsel, die meist damit zu tun haben, die richtige Fähigkeit am richtigen Ort anzuwenden und bezwingt am Ende der Welt einen Boss. Damit aber doch ein wenig Abwechslung aufkommt, haben die Entwickler sogenannte “Freundeskräfte” eingebaut. Mit geballter Kraft und Hilfe Eurer Freunde verwandelt Ihr Euch damit in eine Brücke, ein riesiges Rad oder gar einen Zug. Anwenden könnt Ihr diese Fähigkeiten jedoch nur an vorgegebenen Punkten im Spiel. Schade nur, dass diese ziemlich rar im Spiel vorhanden sind und somit nicht das volle Potenzial ausschöpfen.

Mit den Freundeskräften könnt Ihr unterschiedliche Formen annehmen

Auch für Rätselfreunde bietet Kirby Star Allies eine Menge Kopfarbeit denn durch die Möglichkeit Fähigkeiten zu kombinieren, eröffnen sich ganz neue Wege im Spiel. Wer geheime Passagen oder Gegenstände finden möchte, muss oft die richtigen Fähigkeiten kombinieren, um weiter zu kommen. Habt Ihr etwa die Fähigkeit Bomben zu werfen, erreicht aber damit nicht die richtige Stelle, könnt Ihr einen Freund mit der Windfähigkeit um Hilfe bitten und schon fliegen Eure Bomben viel weiter als zuvor. Es gibt unzählige Kombinationen und jede davon wird mit einer tollen “Introducing”-Animation vorgestellt.

Fähigkeiten lassen sich nun kombinieren

Die Story von Kirby Star Allies ist mit 4 Welten relativ schnell durchgespielt und bietet durch die geringe Anzahl der sammelbaren Gegenstände einen kaum vorhandenen Wiederspielwert. Dafür bieten die weiteren Spiele nach der Hauptstory noch etwas zusätzliche Freude. Wer einen kompetitiven Wettkampf mit Freunden oder Familie sucht, versucht im virtuellen Holzhacken oder dem Meteorweitwurf die höchste Punktzahl zu erzielen. Im “Guest Star”-Modus begebt Ihr Euch auf eine Reise ganz ohne Kirby, denn hier dreht sich alles nur um die Nebencharaktere. Wählt einen aus und versucht 5 Level so schnell wie möglich abzuschließen. Zudem lassen sich in diesem Modus Powerups finden, die Euch verstärken. Im “The Ultimate Choice”-Modus kämpft Ihr Euch in insgesamt 7 wählbaren Schwierigkeitsgraden durch alle Bosse im Spiel. Auch hier könnt ihr entweder alleine oder mit Freunden gemeinsam spielen. 

Technik

Wie auch in den Vorgängern ist die Welt um Kirby farbenfroh und abwechslungsreich. Die Melodien klingen gewohnt fröhlich und laden zum Mitsummen ein. Störend ist jedoch die Tatsache, dass ein Level aus mehreren Etappen besteht und man beim Wechsel der Etappen ständig einen kurzen aber nervenden Ladebildschirm zu Gesicht bekommt. Das hätte man definitiv besser lösen können. Ansonsten spielt sich Kirby Star Allies sehr flüssig. Der Co-Op-Modus ist witzig, oft aber auch durch das Gewusel der einzelnen Figuren unübersichtlich.

Fakten

Name: Kirby Star Allies
Genre: Jump ’n’ Run
Entwickler: HAL Laboratory
Publisher: Nintendo
Plattform: Switch
Releasedatum: 16. März 2018
Getestet auf: Switch
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Medien

Das Spiel wurde uns für unsere Rezession vom Entwickler, Publisher oder einer Agentur zur Verfügung gestellt und beeinflusst nicht unsere Bewertung zum Spiel.

Gameplay
8.3
Inhalt
6
Präsentation
8.6
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