Spieletest: Steep – Road to the Olympics

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One Minute Review: Ein Spieletest der in der Regel innerhalb einer Minute gelesen werden kann und trotzdem alle wichtigen Informationen und Fakten beinhaltet.

Im Dezember 2016 veröffentlichte Ubisoft mit Steep eine solide Basis eines Extremsportspiels. Ein Jahr nach Veröffentlichung des Hauptspiels kam mit Road to the Olympics die erste Erweiterung von Steep auf den Markt und führt erstmals eine Kampagne ein die sich rund um die Olympischen Spiele 2018 in PyeongChang dreht. Wir durften die Erweiterung für Euch testen.

Zielgruppe

Während auf Playstation 3 und Xbox 360 noch Spiele wie SSX und Shawn White Snowboarding veröffentlicht wurden, reiht sich Steep in der aktuellen Konsolengeneration als Einzelgänger ein und dominiert das Genre. Dabei bietet Steep nicht nur das Snowboard als fahrbaren Untersatz an, sondern lässt Euch die große offene schneebedeckte Landschaft auch mit Skiern oder einem Wingsuit erforschen. Mit der Erweiterung Road to the Olympics ergänzt Ubisoft das Spiel um eine bislang fehlende Kampagne, die sich ausschließlich um die Winterspiele 2018 in Südkorea dreht.

Gameplay & Inhalt

Obwohl Steep ohnehin schon eine gigantische Schneelandschaft aufweisen kann, wird das Gebiet mit Road to the Olympics um Südkorea sowie die japanischen Regionen Daisetsuzan, Hakuba, Sapporo und Zao erweitert. Habt Ihr im Hauptspiel noch zwischen den einzelnen Herausforderungen hin und her gewechselt, führt Euch diesmal eine etwa 5-stündige Kampagne durch die einzelnen Aufgaben und Gebiete. Während Ihr Euch mit den Freestylewettbewerben Slopestyle, Halfpipe sowie Big Air von Trainingscamps bis zur Goldmedaille vorarbeitet, werden zwischen den Herausforderungen immer wieder kurze Interviews und Geschichten großer Olympioniken eingeblendet. 

Während der Kampagne werdet Ihr regelmäßig mit Interviews und Informationen zu bekannten Gesichtern belohnt.

Neben der Kampagne könnt Ihr in mehr als 30 Herausforderungen die weiteren olympischen Disziplinen wie Super-G, Riesenslalom, Abfahrt, Slalom, parallel Riesenslalom oder Cross absolvieren. Schade ist die Tatsache, dass diese Disziplinen nicht in die Kampagne mit eingeflossen sind und lediglich abseits ausgewählt werden können. Dafür hat Ubisoft deutlich an der Steuerung geschraubt und lässt Euch kurven jetzt präziser nehmen. Aber auch das Grinden hat in Road to the Olympics zahlreiche Verbesserungen erfahren und geht leichter von der Hand. 

Die Steuerung hat spürbare Verbesserungen erhalten

Wer nicht alle DLC’s von Steep besitzt, kann mit der Erweiterung nun zahlreiche Disziplinen wie Schlittenfahrt, Basejump oder Rocket Wingsmit der gewonnenen Spielwährung freischalten. Dadurch habt Ihr unter anderem auch im Hauptspiel wieder einiges zu tun. Für Sammler und Spieler, die aus der Menge hervorstechen wollen, hat Ubisoft wieder zahlreiche Anpassungsgegenstände hinzugefügt.

Technik

Technisch hat sich in der Erweiterung gegenüber dem Hauptspiel nicht viel verändert. Das Spiel läuft nach wie vor auf Xbox One mit 900p und 30 Frames pro Sekunde. Auf der Playstation 4 mit 1080p und 30 Frames pro Sekunde, auf der Playstation 4 Pro mit 60 Frames pro Sekunde. PC Spieler holen mit 4K und 60 Frames pro Sekunde das meiste aus dem Spiel raus. Wollt Ihr den vollen Umfang von Steep genießen, müsst Ihr ständig mit dem Internet verbunden sein. Offline könnt Ihr zwar die offene Welt unsicher machen, müsst aber auf die Herausforderungen verzichten. Wer sich die Winter Edition des Spiels holt, also das Hauptspiel inklusive der Erweiterung sollte sich im Klaren sein, dass die Erweiterung nur als Code beigelegt wurde.

Fakten

Name: Steep – Road to the Olympics
Genre: Sport
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Plattform: Playstation 4 | Xbox One | PC
Releasedatum: 22. November 2017
Getestet auf: Playstation 4
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Medien

Das Spiel wurde uns für unsere Rezession vom Entwickler, Publisher oder einer Agentur zur Verfügung gestellt und beeinflusst nicht unsere Bewertung zum Spiel.

Gameplay
7.6
Inhalt
7.6
Präsentation
8
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