Spieletest: The Evil Within

0
One Minute Review: Ein Spieletest der in der Regel innerhalb einer Minute gelesen werden kann und trotzdem alle wichtigen Informationen und Fakten beinhaltet.

1996 war ein bedeutendes Jahr denn mit Resident Evil auf der Playstation 1 wurde das Survival-Horror-Genre geprägt. Mit The Evil Within versucht Resident Evil Erfinder Shinji Mikami die Spieler erneut in den Bann zu ziehen und für schlaflose Nächte zu sorgen. Wir haben uns das Survival-Horror-Spiel von Tange Gameworks und Bethesda in unserem One Minute Review zur Brust genommen und für Euch getestet.

Zielgruppe

Wer bereits die Resident Evil Spiele der ersten Generation geliebt hat, wird mit The Evi Within genauso seine Freude finden. Eine Nervenklinik als Schauplatz ist die ideale Voraussetzung um eine bedrückende Stimmung aufzubauen. Einige Stellen im Spiel sind allerdings recht verstörend und manchmal habe ich mich gefragt, welcher kranke Kopf auf so eine Idee kommt. Der Wahnsinn, gekoppelt mit dem Munitionsmangel im Spiel, lässt Euch im wahrsten Sinne des Wortes Survival-Horror erleben. 

Gameplay & Inhalt

Der Spieler übernimmt die Rolle von Detective Sebastian Castellanos der zu einem Einsatz in die Beacon-Nervenklinik bestellt wird. Durch einen Hinterhalt wird Sebastian gefangen genommen und wacht in einem Schlachthof für Menschen auf. Wer denkt, das wäre schon abartig genug, darf sich in den nächsten Stunden auf noch mehr Wahnsinn freuen.

Viele Szenen in The Evil Within sind sehr verstörend

Anfangs nur mit einer Pistole bewaffnet, findet Sebastian im Laufe des Spiels noch weitere Waffen um sich gegen die Untoten zur Wehr zu setzen. Sei es die Schrotflinte, ein Scharfschützengewehr oder etwa die Qualen-Armbrust. Mit der Armbrust lassen sich sogar unterschiedliche Bolzen abfeuern um seine Feinde einzufrieren, zu schocken oder gar zum Explodieren zu bringen. Doch das war noch längst nicht alles. Auch Granaten oder der Raketenwerfer mag bedient zu werden. Letzteres allerdings erst ab dem zweiten Durchlauf. 

Um im Laufe des Spiels seine Fähigkeiten zu verbessern, benötigt man grünes Gel, welches überall gefunden werden kann. Damit lassen sich Attribute, Fähigkeiten sowie Waffen auf unterschiedliche Ausbaustufen verbessern. Wer mehr Leben besitzen möchte, investiert sein Gel in Ausdauer. Wer die Wirkung der Harpunen auf die maximale Ausbaustufe verbessert, freut sich über brennende Geschosse. Wer alle Fähigkeiten maximieren möchte, kommt um einen zweiten bzw. dritten Durchlauf nicht herum.

Der Wächter ist einer der vielen bösartigen Kreaturen im Spiel

Munition ist im Spiel rar gesät und oft ist es sinnvoll seine Gegner mit Schleichangriffen zur Strecke zu bringen. Bei vielen Bossen kann man auch die Umgebung nutzen, um Schaden zuzufügen. Wer dem Kampf ganz aus dem Weg gehen möchte, lenkt Gegner mit Flaschen ab die man an die gewünschte Position werfen kann. Im Spiel lauern jedoch nicht nur “lebende” Gefahren, sondern auch Fallen, die Sebastian anhand eines Minispiels entschärfen kann. Gelingt dies, darf man die Waffenteile einstecken und für die Herstellung von Bolzen verwenden. 

Technik

The Evil Within ist keine Grafikbombe, muss es allerdings auch nicht sein denn was an der Grafik fehlt, wird durch die düstere Stimmung der perfekt inszenierten Soundkulisse wieder wettgemacht. Tango Gameworks weiß genau, an welcher Stelle der passende Soundeffekt eingesetzt werden muss und erschafft dadurch fast durchgängig eine bedrückende Stimmung. Um das Ganze noch ein wenig authentischer zu gestalten, sorgen Filmbalken und Filmkörnung für die nötige Aufmachung. Beides ist allerdings optional einstellbar.

Name: The Evil Within
Genre: Survival-Horror
Entwickler: Tango Gameworks
Publisher: Bethesda
Plattform: PC | Xbox One | Playstation 4 | Playstation 3 | Xbox 360
Releasedatum: 14. Oktober 2014
Getestet auf: Playstation 4
  Auf Amazon Kaufen
Im Xbox Store kaufen
Im Playstation Store kaufen

Medien

Vorheriger ArtikelPlaystation Store bietet jetzt auch in Österreich Filme an
Nächster ArtikelSpieletest: The Evil Within 2