Die Grafikevolution in Videospielen

Wussten Sie, dass das erste interaktive Spiel bereits 1947 patentiert wurde? Man mag es sich kaum vorstellen können, doch bildete die Erfindung von Thomas T. Goldsmith tatsächlich den Grundstein für Grafiken in Videospielen. Seine Technik basierte seinerzeit jedoch auf einem Radarbildschirm. 1958 wurde das allererste Spiel erfunden, das als Videospiel bezeichnet werden könnte. Dies wurde von William Higinbotham, einem Physiker, erfunden. Auf ihm basierte später das Arcadespiel ‘Pong’ in den 1970’ern. Die Grafiken aus den alten Arcadespielen sind absolut nicht mit heutigen Möglichkeiten zu vergleichen. Einige Spieler bei Vulkan Vegas mögen jedoch den Retro-Style und spielen nach wie vor gerne solcherlei Spiele. Die Grafiken sind sehr einfach gehalten, während heute doch so vieles mehr möglich ist. Damit entführen wir Sie direkt durch ein kleines Stück Evolutionsgeschichte – die der Grafiken in Videospielen.

Die ersten Arcade Grafiken

Für uns ist es heute normal, diverse Plattformen zur Verfügung zu haben, auf denen die unterschiedlichsten Spiele gespielt werden können. Ob Rollenspiele, Slots, Shooter, Abenteuerspiele oder gar Roulette – alles funktioniert online mit atemberaubenden Grafiken. In den 1970’er Jahren wäre dies absolute Science Fiction gewesen. Ungefähr so wie die einstigen Kommunikatoren aus Star Trek, die wir heute in Form von Smartphones in unseren Händen halten.

Computer hatten in dem Jahrzehnt jedoch noch nicht die Power, die sie heute haben, um unterschiedlichste Daten zu verarbeiten. Auch in den 1980er Jahren waren die Grafiken auf einfachste reduziert. Man brachte zwar die ersten sogenannten ‘3D-Spiele’ auf den Markt, doch war an ihnen herzlich wenig 3D. Lediglich ein paar farbige Linien wurden für einen dreidimensionalen Effekt hinzugefügt. Charakter im Star-Wars-Spiel wirkten zwar etwas realistischer, doch fehlte es an Textur. Bei Space Invaders wurden sogenannte Sprites verwendet, um auf einem Bildschirm Charaktere darzustellen. Diese Technik würde sich schon bald in einen Standard verwandeln.

Auf den ersten Konsolen, wie dem 1977 erschienen Atari 2600 waren die Grafikmöglichkeiten noch eingeschränkter, als bei Arcade Spielen.

Die 8-Bit-Ära

1983 kam die erste Nintendo-Konsole auf den Markt, die mit der 8-Bit-Technologie arbeite. Die Grafiken wurden für Mario bereits ein wenig besser. Man fügte hierzu vier Sprites miteinander zusammen, um ein optisch ansprechenderes Bild zu erhalten. Die Spieler daheim waren begeistert, endlich konnten sie zu Hause spielen.

Die 16-Bit-Ära

Die 16-Bit-Ära nahm in den 1990er Jahren ihren Lauf. Super Nintendo kam mit damals bahnbrechender Technologie auf den Markt. Einerseits verwendete sie 16-Bit, wobei mehr Sprites aneinander gefügt sowie eine größere Farbpalette ermöglicht wurde. Dank sogenannter Mode-7-Technologie war grafisch mehr möglich und an Super Mario konnte man sehen, wie weit Grafiken innerhalb weniger Jahre kamen. Außerdem stellte Nintendo fest, dass man für eine bessere Prozessorkapazität einen Chip in der Konsole einbauen könnte. Erst durch den zusätzlichen Chip wurden Spiele wie Super Mario überhaupt möglich.

Die 32-Bit-Ära

Die 16-Bit-Ära war schon schnell Schnee von gestern, als die 32-Bit-Ära zur Mitte der 1990er Jahre anbrach. Zu dem Zeitpunkt arbeiteten Nintendo und Sony eigentlich gemeinsam an einer Konsole, die als Medium CDs verwenden würde. Scheinbar kam man jedoch nicht auf einen gemeinsamen Nenner, sodass sich die Wege von Nintendo und Sony trennten. Beide gingen ihren eigenen Weg, wobei Sony die Playstation entwickelte. Die Playstation war die erste Konsole, auf der Spiele von CD abgespielt werden konnten. Sie bot zudem mehr Speicherplatz und es waren mehr 3d-Grafiken möglich. Sie waren jedoch noch lange nicht mit heutigen Grafiken vergleichbar.

Die 64-Bit-Ära

Hinsichtlich Grafiken war die 64-Bit-Ära eine absolute Weltneuheit. Sie wurde 1996 von dem Nintendo 64 eingeläutet und schrieb ein kleines Stück Geschichte neu, wie man lebhafte Videospielgrafiken erstellt. Jedoch stützte sich die 64-Bit-Ära nach wie vor auf die Kombination von Sprites und clevere optische Täuschungen.

Die Geburtsstunde bester Grafiken

Die Sega Dreamcast-Konsole setzte mit ihrer Markterscheinung einen neuen Meilenstein hinsichtlich Grafiken in Videospielen. So langsam näherten sie sich heutigen Standards an und dank moderner Technologie waren Spiele nun wahrhaftig dreidimensional. Sega Dreamcast war damals seiner Zeit voraus und hatte sogar ein eingebautes Modul, mit dem man online spielen konnte. Die großen Hersteller folgten langsam dem Beispiel, was unter anderem zur Entwicklung vom GameCube, der Xbox und der Playstation 2 führte.

Moderne Grafiken in Videospielen

Grafiken wurden im 21. Jahrhundert immer realistischer. Vor 20 Jahren hätte sich niemand vorstellen können, wie mit Computergrafiken lebensechte Bilder erstellt werden könnte. Damals munkelte man bereits, wie emsig die Spieleentwickler dabei waren, Spielcharaktere wie echte Menschen aussehen zu lassen. Nun haben wir den Punkt so ziemlich erreicht. Es ist nach wie vor durchaus merkbar, dass es sich um Computergrafiken handelt, doch sind sie Fotografien immer mehr zum Verwechseln ähnlich. Dafür werden Spiele ebenfalls immer ausgefeilter, mit sehr weiten Landschaften, die zum Entdecken einladen. Einige Spiele haben sogar einen Filmcharakter, sodass Spieler sehr real in eine andere Welt versetzt werden.

Mittlerweile sind die Entwickler an der nächsten Stufe, die Realität und Virtualität noch näher zusammenbringen soll. Die ersten Virtual Reality-Spiele gibt es bereits sowie auch Virtual Reality Immobilen oder Casinos. Zwar sind diese Entwicklungen noch recht am Anfang, dass sie noch nicht zu real erscheinen. Bald wird dies jedoch erreicht sein.

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