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    Guitar Hero Live (PS4)

    Seid ihr bereit abzurocken? JAAA … denn ich hatte das Vergnügen “Guitar Hero Live” auf der PS4 für euch vor dem virtuellen Live Publikum anspielen zu dürfen.

    Es beginnt alles mit dem neuen Gitarrencontroller. Neues Tastenlayout mit je drei schwarzen und drei weißen Tasten sowie dem Anschlagschalter und neuer “Hero Power”. Natürlich darf das Tremolo auch nicht fehlen. Entwickler FreeStyle Games hat sich sehr viel Mühe gegeben was den Gitarrencontroller angeht. Als Neuling in diesem Genre habe ich mir etwas schwer getan, da ich die Vorgänger nicht gespielt habe. Nach kurzem Einspielen habe ich mich wie ein echter Rockstar gefühlt. An die Geschwindigkeit der Noten musste ich mich erst gewöhnen, da diese von oben kommen und nicht wusste welche Taste zu drücken ist. Mit ein bisschen Übung hat man jedoch den Dreh schnell raus.

    Jedoch muss man erwähnen, dass durch die ungewohnte Haltung der Hände, diese nach einer Weile schmerzen – für Gitarrenspieler, sicher kein Problem. Für mich war es jedenfalls nach ein paar Stunden sehr unbequem und musste dadurch Pausen einlegen.

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    Begeistert war ich nicht nur vom Controller, sondern auch vom Spiel selbst. Beim Starten des Spiels wird man sofort mit dem Tutorial vertraut gemacht. Das Tutorial besteht aus drei Songs auf normalem Schwierigkeitsgrad. Leider konnte ich den Schwierigkeitsgrad nicht vorher umstellen, da sonst der Fortschritt verloren gegangen wäre. Nach dem Tutorial habe ich sofort den Schwierigkeitsgrad auf “Einfach” gesetzt und siehe da, man muss nur noch mit dem Anschlagschalter spielen. Nach ein paar Stunden des Übens, wechselte ich auf Casual und wurde sofort etwas gefordert, jedoch genau richtig für mich.

    Das Spiel ist in zwei Hälften aufgeteilt, einmal Guitar Hero Live und Guitar Hero TV.

    In Guitar Hero Live spielt man in verschiedenen Bands und Konzerten den Gitarristen. Je weiter man kommt, desto mehr Songs schaltet man frei, denn diese sind nicht von Anfang an freigeschaltet. Pro Konzert, sind es drei bis fünf Songs die gespielt werden müssen. Hat man diesen Abschnitt geschafft, sind diese dann im “schnellen Spiel” verfügbar und man schaltet einiges an Making Of Material frei.

    Es gibt insgesamt 42 Songs zum Freispielen. Bekannte Bands wie die Jungs von “Fall Out Boy”, “30 Seconds to Mars” oder die “Rolling Stones” sind darunter. Eminem und Skrillex sind ebenfalls dabei, aber irgendwie fehlte mir da dieser Rockmoment, der hier einfach dazu gehört.

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    Was noch zu erwähnen ist, dass das Publikum echt individuell auf eure Spielkünste reagiert. Spiele ich sehr gut und nahezu fehlerfrei, feiert mich das Publikum wie einen Superstar. Spiele ich sehr schlecht und mache zu viele Fehler, kann man Buhrufe aus dem Publikum vernehmen und wird von den Bandkollegen beschimpft. Mittels der “Power-Ups” lässt sich das Publikum für kurze Zeit aufmuntern und man kann sich ausbessern um das Publikum, sowie die Band, für sich zurückzugewinnen. Die Live-Auftritte sind technisch sehr beeindruckend. Die Leute im Publikum singen mit und das Gefühl auf der Bühne zu stehen, lässt einen wirklich denken man sei ein richtiger “Guitar Hero”. Stage Diving darf natürlich auch nicht fehlen – leider ist dieser geskriptet und kann nicht von selbst beeinflusst werden, aber trotzdem ein WOW-Effekt.

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    Hat man genug vom Live Publikum, also Guitar Hero Live, dann kann man zu Guitar Hero TV wechseln. In Guitar Hero TV spielt man nicht vor einem Live-Publikum, sondern die Musikvideos aus dem TV, wie der Name schon sagt. Hier hat man Unmengen an Musikvideos zur Verfügung. Dieser Modus ist quasi der Onlinemodus des Spiels und ist in Kanälen unterteilt – so als würde man durch das Fernsehen zappen. Man misst sich gegen andere in einem bestimmten Song und sieht zu, dass man einen Podest-Platz ergattert. Leider hat mir dieser Modus nicht wirklich gefallen, es fehlte mir irgendwie dieser Livemodus.

    Natürlich gibt es auch in Guitar Hero TV ein paar Live Konzerte wie z.B. von Avenged Sevenfold. Einen Wiederspielwert gibt es bei Guitar Hero TV auch. Für das tägliche einloggen, gibt es Ingame Credits, die für Highways (Gitarren Layout) oder für das Design der Visitenkarte (Profil) verwendet werden können. Durch das aufsteigen im Level schaltet man noch zusätzlich Freeplays frei, mit denen man Musikvideos nachspielen kann. Aufgebraucht habe ich diese nie, da durch das tägliche Einloggen und leveln genug zusammen kommt. Beim leveln schaltet man auch ebenso Power-Ups und Gitarrenboni (länger anhaltende Power-Ups) frei.

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    Guitar Hero Live ist seit 23. Oktober 2015 für Nintendo Wii U, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One im Handel erhältlich.

    Es gibt zwei verschiedene Bundles:

    Guitar Hero Live Spiel + eine Gitarre
    oder
    Guitar Hero Live Spiel + zwei Gitarren

    Preislich liegen die Bundles zwischen 100€ – 150€.

    Fazit

    Guitar Hero Live hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich habe mich wirklich wie der King of Rock gefühlt. Das Live Publikum hat mich auch sehr fasziniert, da man wirklich das Gefühl hatte, man sei der Bassist einer Rockband. Die neue Gitarre ist sehr gut gelungen und die 42 Songs im “Singleplayer” reichen vollkommen aus. Guitar Hero TV ist für Momente gedacht an denen man genug von den Standardsongs hat und etwas Abwechslung haben möchte.
    Was mich aber bei meinem Spielgefühl gestört hat, ist der Bluetooth Dongel der Gitarre. Dieser wird mit der PS4 verbunden, was gar nicht mal so schlecht klingt, jedoch hat dieser ab und zu die Verbindung verloren, sodass die Gitarre nicht immer reagiert hat und ich die Noten nicht getroffen habe. Da wär ein kabelgebundener Gitarrencontroller passender gewesen, um diese Probleme zu vermeiden. Ich kann es jedoch auch verstehen, dass es praktischer ist alles kabellos zu betreiben um flexibler zu sein. Nichts desto trotz ist “Activision” und “Freestyle Games” Guitar Hero Live sehr gelungen, selbst für einen Anfänger wie mich. Let’s Rock!

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