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    Spezial: Was macht einen guten Gaming Bildschirm aus?

    Ein guter Gaming PC ist das Hauptwerkzeug von Spielern. Neben Hardware und Peripherie ist auch ein ordentlicher Gaming Monitor unverzichtbar. Dieser Artikel beschreibt, worauf es bei der Wahl des richtigen Modelles ankommt.

    Auflösung & Bildschirmdiagonale

    Jeder Bildschirm hat eine spezifische Auflösung und Größe. Das Verhältnis von Bildschirmdiagonale zu Auflösung wird Pixeldichte genannt. Je höher dieser Wert ist, desto schärfer wird das angezeigte Bild. Deshalb ist es bei größeren Monitoren wichtig, auf eine gute Auflösung zu achten. Bis 24 Zoll ist Full HD ausreichend. Darüber hinaus ist WQHD empfehlenswert und ab 30 Zoll wird 4K sinnvoll.

    Allerdings steigen mit zunehmender Auflösung auch die Anforderungen an die eigene Hardware. Während FullHD mit heutiger Mittelklasse bewältigt werden kann, benötigt WQHD schon preisintensivere Ausrüstung. Ein 4K Gaming Monitor braucht dagegen eine High-End Grafikkarte. Deshalb ist für ein bestmögliches Spielerlebnis zum günstigen Preis, ein WQHD Monitor mit passender Hardware die optimale Lösung für die meisten Spieler.

    Bildwiederholungsrate

    Dieser Wert gibt an, wie viele Bilder in der Sekunde gezeigt werden. Lange Zeit waren 50 Hz der Standard, für den normalen Gamer ist dies auch ausreichend. Spieler mit Anspruch an besonders hochwertige Ausstattung investieren mit einem 120 Hz oder 144 Hz Gaming Bildschirm in ein hochwertigeres Modell. Belohnt werden sie dafür mit einem flüssigeren Spielerlebnis. Allerdings nur dann, wenn die eigene Grafikkarte diesen Anforderungen auch gerecht wird.

    Panel & Reaktionszeit

    Die Darstellung des Bildes wird bei jedem Monitor über eine Anordnung von stabförmigen Flüssigkristallen realisiert. Diese befinden sich im Panel. Prinzipiell sind TN und IPS Panel gut für Gamer geeignet, wobei Ersteres etwas günstiger ausfällt. Beide bieten im Vergleich zum MVA Panel eine deutlich geringere Reaktionszeit, was vor allem bei hektischen Spielen vorteilhaft ist. IPS Monitore belohnen die größere Investition mit einer besseren Blickwinkelstabilität, was Fans guter Filme zu schätzen wissen.

    Für das bestmögliche Gefühl beim Zocken ist eine niedrige Reaktionszeit unverzichtbar. Gerade bei wettkampforientierten Online-Games wie CS:GO, League of Legends oder Overwatch kommt dies zum Tragen. Ein Gaming Bildschirm hat maximal fünf Millisekunden Reaktionszeit, gute Modelle kommen auf drei und weniger. High-End Geräte weisen sogar lediglich eine Millisekunde auf.

    AMD FreeSync & Nvidia G-Sync

    Das Auftreten eines Bruches im horizontalen Verlauf des Bildes ist als Tearing bekannt. Das ist beim Gaming störend und teils sogar hinderlich. Hier kommen die Technologien AMD FreeSync und Nvidia G-Sync zum Tragen. Beide setzen sich zum Ziel, diesen Effekt durch eine Synchronisation von Bildschirm und Grafikkarte zu reduzieren. Wichtig ist, dass hier Monitor und Grafikkarte zueinanderpassen. Aktuell gibt es keine Monitore, die beide Technologien unterstützen.

    Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

    Die Wahl des richtigen Monitors ist unter anderem von der eigenen Hardware und dem Budget abhängig. Ein Gaming Computer aus der ordentlichen Mittelklasse wird im besten Fall durch einen WQHD Monitor unterstützt, welcher mit 144 Hz und einer Reaktionszeit von drei Millisekunden oder weniger auftrumpfen kann. Die passende Synchronisation zur eigenen Grafikkarte verhindert dabei ärgerliche Bildbrüche.

     
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