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    Spieletest: Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals – Definitive Edition

    Mit Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals dürfen sich endlich auch Nintendo Switch Spieler über das jRPG freuen, welches ursprünglich 2018 für Playstation 4 und PC erschienen ist. Wir haben das Spiel auf Herz und Nieren getestet und verraten Euch, wieso Dragon Quest XI S das jRPG des Jahres sein könnte.

    Für alle Spieler gemacht

    Obwohl Dragon Quest XI eine fortlaufende Nummer im Namen beinhaltet, handelt es sich um eine eigenständige Geschichte, die keine Vorkenntnisse der Serie benötigt. Ihr könnt also sofort zum Spiel greifen und müsst nicht vorherige Teile der Serie abschließen. Eines haben jedoch alle Teile gemeinsam: Ihr seid der sogenannte Lichtbringer und versucht, die Welt vor der Dunkelheit und dem Chaos zu bewahren. Auf Eurem Weg findet Ihr neue Freunde, die Euch während Eurer Abenteuer begleiten. So führt Euch das Spiel in mehr als 50 Stunden durch die spannende Geschichte des Spiels.

    Einfacher aber weniger taktischer

    Wie auch bereits bei den Vorgängern, handelt es sich bei Dragon Quest XI um ein rundenbasiertes jRPG. Heißt: Die Aktionen innerhalb der Kämpfe laufen rundenbasiert ab. Erst greift ihr die Gegner an, anschließend dürfen diese Euch angreifen – oder umgekehrt. Anders als bei vielen anderen jRPG’s steuert Ihr nur den Hauptcharakter. Die weiteren Charaktere, die Ihr während Eurer Reise in die Gruppe aufnehmt, agieren weitgehend selbstständig. Ihr dürft lediglich die Taktik auswählen. (Auf Heilung konzentrieren, schützende Zauber, sparsam mit Magiepunkten umgehen usw..) Einerseits könnt Ihr Euch so im Kampf auf eine einzige Person konzentrieren und müsst Euch nicht um alles kümmern, andererseits verliert ihr dabei eine große Portion strategisches Vorgehen. Immerhin habt Ihr Einfluss auf die Fähigkeitsbäume aller Charaktere und könnt dort die Richtung einschlagen, die Eurem Spielstil entspricht.
     

    Handwerk spielend leicht gemacht

    Während Eurer Abenteuer gibt es viel zu entdecken. In den semi-offenen Gebieten, die durch einzelne Areale verbunden sind, findet Ihr nicht nur allerlei unterschiedliche Kreaturen (Die übrigens sichtbar auf der Karte angezeigt werden), sondern könnt auch Schatztruhen und andere nützliche Objekte entdecken. Während Euch die Truhen meistens mit neuer Ausrüstung versorgen, findet Ihr auf Bäumen, in Erzen und anderen Gefilden meist Objekte für die Herstellung von Waffen und Ausrüstung. Eure eigene Schmiede findet Ihr in den Lagerplätzen, die überall auf der Welt verteilt sind. Dort könnt Ihr Euch ausruhen, speichern und eben auch neue Ausrüstung herstellen. Habt Ihr ein Rezept und die passenden Ressourcen, könnt Ihr mithilfe eines Minispiel neue Ausrüstung herstellen. Abhängig davon wie gut ihr Euch schlägt, stellt ihr Normale oder verbesserte Rüstungsteile her. Die Mechanik der Herstellung ist leicht gelernt aber schwer zu perfektionieren. Das Minispiel macht spaß und motiviert, neue, verbesserte Ausrüstung zu erschaffen.
     

    Unverwechselbarer Charme

    Wer durch die Welt von Erdria wandert, wird um den witzigen Charme des Spiels nicht herumkommen. Zum einen sehen die Kreaturen nicht nur witzig aus, sondern haben auch absurde Namen. Zum anderen werdet Ihr auf Eurer Reise vielerlei wahnwitzige Orte erkunden. Während ihr in Gallopis die Aufgaben eines ängstlichen Prinzen übernehmt und dabei nicht nur ein Pferderennen gewinnen müsst, nehmt ihr in Zwistanbul an einem Arena-Turnier teil um ein furchtbares Geheimnis zu lüften. Gondolia hingegen, erinnert stark an das uns bekannte Venedig und lädt zu einer Gondelfahrt ein. Im späteren Spielverlauf dürft Ihr außerdem mit Eurem Schiff einzelne Inseln des Kontinents erkunden und einer offeneren Spielweise nachgehen.
     

    Definitiv(e) grandios

    Die Switch Exklusive Definitive Edition hat aber weit mehr in petto. Neben neuen Story Inhalten für die jeweiligen Gruppenmitglieder, bedient sich das Spiel auf Nintendo’s Hybridkonsole einer einzigartigen Idee. Ihr könnt von der gelungenen 3D-Grafik auf einen 16-Bit-Grafikstil umschalten. Damit könnt Ihr das Spiel wie ein 90er-Jahre jRPG bedienen. Nicht nur der Grafik-Stil ändert sich dadurch, auch die Kämpfe laufen nun anders ab. Gegner sind zudem nicht mehr sichtbar und begegnen Euch in Zufallskämpfen. Sonst bleibt alles gleich! Story, Charaktere und Gebiete! Dieses tolle Feature hat allerdings einen gewaltigen Haken, der sich in Luft auflöst, sobald man weiß wie man damit umgehen soll. Zuerst einmal könnt Ihr nur innerhalb einer Kirche den Stil wechseln. Wechselt Ihr den Grafik-Stil, startet ihr das Kapitel von neu. Es kann daher möglich sein, dass Ihr Inhalte erneut spielen müsst. Legt daher am besten zwei Spielstände an oder wechselt den Stil nur zu Beginn eines Kapitels. Wir raten Euch jedoch, das Spiel in beiden Stilen komplett durchzuspielen, da der 2D-Modus das beste Feature der Definitive Edition von Dragon Quest XI S darstellt. Natürlich gibt es da auch noch den neu hinzugekommenen Fotomodus aber hey… nichts geht über das Retro-Feeling im 2D-Modus.
     
    Ein weiterer aber nicht wenig interessanter neuer Inhalt sind die Zeitreisen zu Welten vergangener Dragon Quest Spiele. Diese lassen sich ausschließlich in der 16-Bit Grafik spielen und versorgen Euch mit weiteren Stunden Spielspaß und der wichtigen Aufgabe, den Fluss der Zeit wiederherzustellen. Anime Fans freuen sich außerdem auf die neu hinzugekommene japanische Sprachausgabe des Spiels.

    Fakten

    Name: Dragon Quest XI S: Streiter des Schicksals – Definitive Edition
    Genre: jRPG
    Entwickler: Square Enix
    Publisher: Nintendo/Square Enix
    Plattform: Switch
    Releasedatum: 27. September 2019
    Getestet auf: Switch
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    Medien

    Das Spiel wurde uns für unsere Rezession vom Entwickler, Publisher oder einer Agentur zur Verfügung gestellt und beeinflusst nicht unsere Bewertung zum Spiel.

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    FAZIT

    Mit der Definitive Edition von Dragon Quest XI: S, veröffentlicht Square Enix und Nintendo ein ohnehin schon perfektes jRPG endlich auch für Nintendo Switch und fügt gleichzeitig noch ein paar fantastische Ergänzungen hinzu. Nebst Fotomodus, neuer Geschichte der Mitstreiter und neuer Gebiete, strahlt ein neues Feature besonders hell: Wer genug von der charmanten 3D-Welt hat, kann jederzeit in der Kirche zum exklusiven 2D-Grafikstil wechseln und das Spiel in 16-Bit genießen. Ansonsten spendiert Dragon Quest XI: S ein rundenbasiertes jRPG in einer liebevollen und witzigen Welt voller Nebenaufgaben, Entdeckungen und einer gelungenen Story. Mit der Nintendo Switch kann man dieses grandiose Abenteuer nun auch unterwegs genießen.
    Gameplay
    9.2
    Inhalt
    9
    Präsentation
    9.4
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