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    Spieletest: Just Dance 2020

    Im Jahr 2009 hat Ubisoft mit Just Dance das Musikgenre revolutioniert und eine gewaltige Community aufgebaut. Mit Just Dance 2020 feiert die Serie nun das 10-jährige Jubiläum. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und haben diesmal selbst das Tanzbein geschwungen, um uns nicht nur lächerlich zu machen, sondern auch um das Spiel für euch zu testen. Dance On!

    What the Dance?

    Ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass ich eigentlich nicht so der bewegliche Mensch bin und wenn ich anfange zu tanzen, sieht das eher so aus, als würde ich versuchen, einer Wespe auszuweichen. Dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen, das Spiel für euch zu testen, um damit auch gleichzeitig meine erste Erfahrung mit einem Just Dance Spiel zu machen. Mit meiner Ahnungslosigkeit und der nicht existenten Beweglichkeit, müsste es dann doch eigentlich ganz gut klappen, mir eine objektive Meinung zum Spiel zu bilden.

    Getestet habe ich die Playstation 4 Fassung von Just Dance 2. Diese lässt sich mit der Playstation 4 Kamera, den Move-Controllern oder aber auch mit einem Smartphone spielen. Bei Letzterem hält man einfach sein Smartphone in der Hand, während man sich zu den rhythmischen Tönen bewegt. Ich fand die Steuerung mit dem Smartphone zwar nicht so toll, aber immerhin kann man damit auch ohne teures Zubehör direkt losstarten.

    Mit Baby-Shark zur Tanzkarriere!

    Sobald man sich für eine Steuerung entschieden hat, kommt gleich mal die nächste Entscheidung die man treffen soll. Nämlich, mit welchem Spielmodus man starten möchte. Es gibt dabei drei Möglichkeiten. Den “Kids”-Modus, der wie der Name bereits verrät, vorwiegend für Kinder gedacht ist. Den “Just Dance”-Modus, der eigentliche Modus für tolle Erlebnisse alleine oder mit Familie und Freunden und zuletzt gibt es noch den “All Stars”-Modus, der für das 10-jährige Jubiläum eingeführt wurde und anhand eines “Story-Modus” durch Hits der letzten 10 Spiele führt. Meiner persönlichen Einschätzung entsprechend habe ich mich erst mal für den Kids-Modus entschieden.

    Dort angelangt, hat man die Auswahl verschiedener Lieder, die speziell für Kinder gedacht sind. Egal ob “Baby Shark” oder “The Frog Concert”, viele der Songs dürften sowohl den Kindern als auch den Eltern bekannt sein. Meine Karriere startete mit “Baby Shark” und ohne große Vorwarnung begann die Musik zu spielen. Mit dem Smartphone bewaffnet, stellte ich mich vor den Fernseher und lauschte nicht nur der Melodie, sondern konzentrierte mich mehr auf die Choreografie, die ich gleich nachtanzen müsste.

    Mein Körper bewegte sich so schwungvoll wie er nur konnte, um dieselben Bewegungen wie der am Bildschirm gezeigte Figur nachzuahmen. Die eingeblendeten Silhouetten als Hilfestellung für die nächsten Tanzbewegungen waren definitiv eine sehr große Hilfe, denn jede Bewegung muss sitzen, um am Ende eine gute Bewertung zu erhalten. Ein Indikator gibt während dem tanzen an, ob man sich gut schlägt oder seine Tanzkarriere bereits wieder an den Nagel hängen sollte. Nach wenigen Minuten war die Show vorbei und mit der Bewertung “Megastar” musste ich mich definitiv nicht verstecken. Auch wenn mich Gott sei Dank niemand bei meinem “Tanz” beobachtet hatte und es glücklicherweise auch kein Video davon gibt, war ich dennoch auf meine Bewertung ein klein wenig Stolz. Damit war der “Kids”-Modus für mich Geschichte und ich wollte höher hinaus. Ab in den “Just Dance”-Modus!!

    Abwechslungsreiche Musikauswahl

    Der “Just Dance”-Modus oder für mich eher der “Blamier dich bloß noch ein wenig weiter”-Modus, ist jener, der die “Erwachsenen”-Songs inklusiver einer reihe verschiedener Modi beinhaltet. Dort kann man aus einer Liste aller verfügbaren Songs blättern und findet so zum Beispiel Hits wie 7 rings von Ariana Grande, Old Town Road von Lil Nas X oder gar Bangarang von Skrillex zum Nachtanzen (WTF? Wer tut denn sowas?). Bis auf den Schwierigkeitsgrad ändert sich hier im Vergleich zum Kids-Modus gar nichts. Weiterhin heißt es, den Silhouetten folge zu leisten und einen perfekten Tanz hinzulegen.

    Hier kann man sich nicht nur blamieren (So wie ich!) oder seine Tanzkünste vorweisen, sondern je Song auch Abzeichen verdienen. Dabei muss man unterschiedliche Aufgaben meistern und wird mit Avataren oder anderen Anpassungsmöglichkeiten für seine Dancer Card belohnt. Das ist so quasi der Tanz-Ausweis, den man anderen Spielern präsentieren kann und wo wir gerade bei anderen Spielern sind: Der World Dance Floor bietet die perfekte Gelegenheit, gegen andere Spieler weltweit seine Tanzkünste unter Beweis zu stellen, um in der Rangliste ganz weit oben zu landen. Außerdem kann man dort in der sogenannten “Happy Hour” regelmäßig auf Songs zugreifen, die sonst nur im Just Dance Unlimited Abo enthalten sind.

    Ja, auch der Abo-Dienst ist wieder enthalten und bietet für eine Gebühr von derzeit 3,99€ monatlich, eine Vielzahl unterschiedlicher Songs zum Abtanzen an. Zwingend notwendig ist es jedoch nicht, hat man mit knapp 50 Songs ohnehin eine große Auswahl an kostenfreien Musiktiteln inkludiert. 

    Wer mit der Musikauswahl immer noch nicht genug hat, kann durch das mehrfache Absolvieren von Songs, eine alternative oder extreme Version des Titels freischalten und erhält so noch ein wenig mehr Abwechslung. Für Spieler die gar nicht wissen womit sie anfangen sollen, bieten sich die ständig wechselnden Playlisten an, die verschiedene Songs nach Stimmung oder Thema gruppieren und weil es alleine immer nur halb so wenig Spaß macht, darf man im Koop-Modus gemeinsam abtanzen und teilt sich die Punktezahl. So verliert vielleicht der/die ein oder andere die Scham, den ersten Tanz aufs Parkett zu legen und wer weiß, vielleicht entwickelt sich dabei auch eine ganz tolle Geschichte (Weißt du noch.. damals bei Just Dance?!?)

     

    Für mich bleibt Tanzen weiterhin ein Hobby, das in meiner unsichtbaren Schublade verschlossen bleibt, aber es kann durchaus sein, dass ich mich mit Just Dance zukünftig erneut auf mein ganz persönliches Tanzparkett wage!

    Fakten

    Name: Just Dance 2020
    Genre: Tanzspiel
    Entwickler: Ubisoft
    Publisher: Ubisoft
    Plattform: Switch | PS4 | XOne | PC | Wii
    Releasedatum: 05. November 2019
    Getestet auf: Playstation 4 PRO
      Bei Amazon kaufen

    Medien

    Das Spiel wurde uns für unsere Rezession vom Entwickler, Publisher oder einer Agentur zur Verfügung gestellt und beeinflusst nicht unsere Bewertung zum Spiel.

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    FAZIT

    Just Dance hat nicht zu unrecht eine der größten Spielergemeinschaften weltweit und auch der neueste Teil des Ablegers zeigt, dass das künftig weiterhin so bleiben wird. Mit Top-Hits von damals und heute, bringt man die Tanzfläche zu sich nach Hause und tanzt sich entweder alleine, gemeinsam mit einem Koop-Partner oder gegen die Welt durch knapp 50 inkludierte Songs. Der Kids-Modus lädt auch die jüngsten Spieler dazu ein, die Hüften zu spaßigen Kinderliedern zu schwingen. Passend zum Jubiläum, gibt es auch einen “Story”-Modus, der durch die Jahre von Just Dance führt und einen weiteren Song als Abschlussbelohnung freischaltet. Budgetfreundlich: Just Dance lässt sich gänzlich ohne Kamera und stattdessen mit Smartphone spielen. Einzig Negativ für mich war das kaum vorhandene Feedback beim tanzen aber eines ist garantiert: Just Dance 2020 ist ein toller Partyspaß ganz gleich ob allein oder mit Freunden.
    Gameplay
    8,3
    Inhalt
    7.4
    Präsentation
    8.4
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