Spieletest: Lost Ark

In Südkorea bereits seit 2019 ein Hit, dürfen europäische Spieler ab sofort ebenfalls in den Genuss des Free2Play Action-MMO’s namens Lost Ark kommen. Aber kann das MMO auch hier im Westen überzeugen? Wir haben uns Lost Ark ganz genau angesehen und verraten euch, wieso ihr vielleicht nie wieder von diesem Spiel loskommt!

Der lange Weg in den Westen

Action-RPG’s sind spätestens seit Diablo 3 wieder voll im Trend und nicht umsonst wurde in den letzten Jahren der Markt des Genres mit Spielen wie Victor Vran, Wolcen oder Path of ein wenig erweitert. Dennoch hält sich die Auswahl sehr in Grenzen. Umso erfreulicher ist es, dass nun der Action-MMO Hit “Lost Ark” aus Südkorea den Weg nach Europa gefunden hat. Als Publisher präsentiert Amazon Games dabei eine vollständig deutsche Lokalisierung in Text sowie Sprache, Anpassungen für den Westen und zahlreiche Inhalte für unzählige Stunden Spielspaß.

 
Für dieses Review habe ich mir sehr viel Zeit gelassen und meinen Charakter bis zur Tierstufe 3 gespielt. Was das zu bedeuten hat, erkläre ich ein wenig später. Insgesamt sind bereits 220 Spielstunden geflossen, damit ich so gut wie möglich auch das Endgame des Spiels bewerten kann. Alles gesehen habe ich jedoch bei Weitem noch nicht. Bevor das “richtige” Spiel beginnt, erwartet euch noch ein weiter Weg. Allen voran die Klassenauswahl und die Charakteranpassung.

Große Klassenauswahl mit Limitierung

Lost Ark erscheint in der europäischen Fassung mit 15 der insgesamt 22 Klassen. Aufgeteilt sind diese in verschiedene Basisklassen wie Krieger, Magier oder Assassine. Darunter dürft ihr eine Vielzahl an Spezialisierungen wählen, die eure tatsächliche Skillung bestimmen. Eine Magierin kann beispielsweise aus Bardin oder Zauberin wählen. Während ein Kanonier etwa Artillerist, Scharfschütze oder Todesschütze werden kann. Alle Klassen sind Gender-Locked, was bedeutet, ihr könnt beispielsweise keinen Barden bzw. Zauberer spielen. Ausschließlich weibliche Charaktere können auf diese Spezialisierung zugreifen. Selbiges gilt auch für Spezialisierungen, die lediglich von männlichen Figuren gespielt werden können. Das ist vermutlich einer der größten Kritikpunkte des Spiels und wird sicherlich nicht jedem gefallen.
 
 
Wenn man schon gezwungen ist, ein bestimmtes Geschlecht zu spielen, dann sollte man die Möglichkeit haben, die Figur ganz nach seinem belieben zu gestalten und der Charakter-Editor von Lost Ark lässt hier kaum Wünsche offen. Ihr habt hier so viele Möglichkeiten, eure Figur anzupassen wie in kaum einem anderen Spiel. Wie viel Spielraum ihr hierbei habt, zeigen nachgebaute Figuren anderer Spieler wie zum Beispiel Kratos oder sogar Obama. Ihr könnt jedenfalls etliche Stunden darin investieren, euren perfekten Alter Ego zu bauen.

Ein Atemberaubendes Abenteuer

Habt ihr euren Charakter erstellt und eine Klasse gewählt, findet ihr euch nach einem kurzen Intro auf der Tutorial-Insel des Spiels. Hier lernt ihr die Grundlagen des Kampfes und des UIs kennen. Gleichzeitig findet hier der Auftakt der Geschichte statt, die euch dazu führt, die sieben Archen zu finden und in Sicherheit zu bringen. Ich rate euch ganz dringend, die Geschichte zu verfolgen und es langsam anzugehen. Ihr verpasst sonst einige atemberaubende Zwischensequenzen und vor allem die großartige deutsche Synchronisierung des Spiels. Bereits auf der Tutorial-Insel zeigt sich das Spiel in seiner schönsten Pracht! Es wirkt alles so farbenfroh und lebendig und man merkt, dass die Welt lebt. Was euch hier geboten wird, verfolgt euch das gesamte Spiel lang. Ich habe noch nie so viele Screenshots von einem Spiel gemacht, als es in Lost Ark der Fall war. Es sieht einfach alles so wahnsinnig toll aus.
 
 
Habt ihr das Tutorial absolviert, erreicht ihr Prideholme, die erste Stadt im Spiel. Während ihr dort der Hauptgeschichte folgt und einigen Bürgern bei kleinen Aufgaben helft, kommt ihr in Prideholme auch das erste Mal mit dem sogenannten Abenteuerfoliant in Berührung. Dabei handelt es sich um ein kleines Kompendium verschiedener optionaler Aufgaben, die ihr im jeweiligen Kontinent erledigen könnt. Von versteckten Quests bis hin zum absolvieren von Dungeons und dem Finden von Sammelobjekten, gibt es einiges zu tun. Jede erledigte Aufgabe erhöht dabei euren Fortschrittsbalken und für je 10 % bekommt ihr eine wertvolle Belohnung. Die Belohnungen sind teilweise so gut, dass es extrem anspornt, den Abenteuerfoliant in jeder Region zu komplettieren. Sicherlich keine leichte Aufgabe und ihr werdet Monate damit beschäftigt sein, um alles zu erreichen.

Solides Kampfsystem zum Meistern

Schon bald werdet ihr abseits des Tutorials eure ersten Kämpfe austragen. Das Kampfsystem ist dabei relativ schlicht gehalten. Ihr bewegt euch ähnlich wie bei Diablo mit der Maus und aktiviert mit Tastendruck eine eurer maximal 8 verschiedenen Fähigkeiten. Neue Fähigkeiten sowie Fähigkeitspunkte schaltet ihr mit dem Stufenaufstieg frei. Fähigkeitspunkte investiert ihr in Fähigkeiten, die euch gefallen und mit sogenannten Tripods ändert ihr passive Eigenschaften nach eurem Geschmack. Außerdem besitzt jede Spezialisierung eine besondere Fähigkeit, die ihr unter bestimmten Voraussetzungen aktivieren könnt. Die Assassinin kann als Todesklinge beispielsweise nach genügend getöteten Kreaturen kurzzeitig ihre Angriffsgeschwindigkeit und den ausgeteilten Schaden erhöhen und mit einem finalen Schlag alles um sich herum in Stücke schlagen. Wie die jeweiligen Spezialfähigkeiten benutzt werden und was sie bewirken, wird euch vom Spiel mittels eines Hilfetextes erklärt. Während einige Fähigkeiten mit einem schlichten Tastendruck aktiviert werden, gibt es auch jene, die mit gehaltener Taste ihr gesamtes Potenzial entfalten und gegebenenfalls erst aufgeladen werden müssen.
 
 
Während ihr euch durch die Kampagne schlägt und von einem Kontinent zum Nächsten reist, werdet ihr auf zahlreiche Dungeons stoßen. Diese gibt es in zwei Ausführungen: Normal und Schwierig. Beide Versionen sind mit einem – sofern ihr es wollt – Matchmaking versehen. Ihr könnt so also ganz schnell weitere Spieler dafür finden. Der normale Modus des Dungeons lässt sich allerdings problemlos auch alleine absolvieren. Zwar fällt die Abschlussbelohnung dadurch geringer aus, ist aber während der Levelphase nicht weiter tragisch. Die Variation der Dungeons reicht von kleiner, eher unspektakulärer Höhle bis hin zu riesigem Steampunk-Komplex mit Mech-Kampfrobotern oder Grabstätte mit gigantischem Drachenkampffinale. Ihr solltet unbedingt jedes Dungeon besuchen!

Die ganz eigene Festung

Aber nicht nur Dungeons begegnen euch auf dem Weg durch die Kampagne. Immer wieder werden euch neue Spielmechaniken vorgestellt. So habt ihr regelmäßig etwas Neues zu entdecken. Relativ früh im Spiel bekommt ihr Zugang zu eurer eigenen Festung. Dabei handelt es sich um ein großes instanziertes Areal zum Forschen und Herstellen von Objekten. Das erinnert dabei ein wenig an ein Browserspiel, denn für das Forschen und Herstellen benötigt ihr nicht nur Ressourcen, sondern müsst auch einen gewissen Zeitraum bis zur Fertigstellung warten. Gleichzeitig könnt ihr auch Angestellte auf Expeditionen schicken, um wertvolle Ressourcen zu erhalten. Die Festung ist fast so wie ein eigenständiges Spiel in Lost Ark und benötigt lediglich wenige Minuten eurer Zeit, um neue Forschungsprojekte in Auftrag zu geben. Zudem könnt ihr das Gelände eures neuen Zuhauses auch Dekorieren und anderen Spielern präsentieren. Ein sehr witziges Feature, welches vielleicht anfangs ein wenig überladen und kompliziert wirken könnte. Mit der Zeit werdet ihr allerdings die Festung nicht mehr missen wollen.
 

Seefahrt lädt zum Entdecken ein

Aber Lost Ark will euch noch mehr bieten und so stoßt ihr landmäßig bald an eure Grenzen. Bereits nach den ersten 4 Kontinenten kommt ihr zu Fuß nicht mehr weit voran, denn der gigantische Ozean blockiert den Weg. Glücklicherweise schenkt man euch ein eigenes Schiff und fortan habt ihr die Möglichkeit, die Meere von Lost Ark zu erkunden. Euer Schiff steuert sich wie auch euer Charakter mit einem Mausklick. Wie schnell es dabei segelt, hängt von vielen Faktoren ab. Einerseits von der Mannschaft, andererseits vom Schiff und dem Gewässer. Dass die Meere einiges zu Bieten haben, findet ihr ganz schnell auf dem Weg zum nächsten Kontinent heraus. Überall ragen Inseln hervor, die von euch erkundet werden möchten. Jede mit eigenem Setting und Geschichte. Mal müsst ihr einem Jungen dabei helfen, eine Schildkröte zu werden und manchmal warten Riesenhühner darauf, von euch verdroschen zu werden. Zum Zeitpunkt der Review gibt es mehr als 70 verschiedene Inseln zu entdecken.
 

Unzählige Endgame-Aktivitäten mit Content-Lock

Nachdem ihr die Seefahrt gelernt habt und nun zu den weiteren Kontinenten reisen könnt, liegt euer nächstes Ziel darin, Stufe 50 zu erreichen und den ersten Teil der Kampagne zu absolvieren. Das beschäftigt euch etwa 25 bis 30 Stunden. Erst dann beginnt das eigentliche Spiel und zahlreiche neue Möglichkeiten stehen euch offen. Ab sofort solltet ihr nämlich eure Gegenstandsstufe im Auge behalten. Diese gibt darüber Auskunft, welche Inhalte ihr absolvieren könnt. Dabei ist das System derzeit in 3 Klassen unterteilt. Nach dem Erreichen der Maximalstufe befindet ihr euch in Klasse 1. Ziel ist es jetzt, eure Gegenstandsstufe auf 600 zu bringen. Damit schaltet ihr nicht nur neue Kontinente und damit einen weiteren Teil der Hauptgeschichte frei, sondern auch neue Inhalte. Mit Gegenstandsstufe 1100 geht es dann direkt weiter zu Klasse 3 und der derzeit letzten “Tier”-Stufe im Spiel. Bis ihr die jeweiligen Stufen erreicht, ist es allerdings ein weiter Weg und diese Aktivitäten läuten das Endgame ein.
 
 
In jedem “Tier” gibt es ein spezielles Ausrüstungs-Set, welches ihr Verbessern müsst. Die benötigten Ressourcen dazu findet ihr in den jeweiligen Endgame Aktivitäten. Allem voran die sogenannten Chaos-Dungeons. Zweimal täglich könnt ihr so ein Dungeon betreten und euch haufenweise Ressourcen verdienen. Hier müsst ihr einfach nur zahlreiche Gegnerwellen besiegen. Wächter Raids hingegen sind kleine Areale mit einem Gebietsboss. Ähnlich wie in Monster Hunter müsst ihr diesen im Areal finden und innerhalb 20 Minuten besiegen. Dabei könnt ihr den Wächtern sogar Körperteile abschlagen. Jeder Wächter hat seine ganz eigene Kampfmechanik und es ist wichtig, dass ihr diese auch kennt. Stirbt euer gesamtes Team oder läuft die Zeit ab, ist die Aktivität fehlgeschlagen und ihr müsst es erneut versuchen. Als Belohnung für den Sieg gibt es neben Ressourcen auch Ringe, Halsketten und Ohrringe. Die schwierigste Endgame Aktivität nennt sich Abgrund-Dungeon. Dabei handelt es sich um instanzierte Dungeons mit einer Auswahl anspruchsvoller Bosse. Der Abschluss belohnt euch dafür mit der besten Ausrüstung und anderen nützlichen Gegenständen. Jeder freigespielte Abgrund-Dungeon kann 1x die Woche besucht werden.
 
 
Habt ihr genügend Ressourcen gesammelt, lässt sich eure Ausrüstung verbessern. Euer Schwert wird dann beispielsweise ein Schwert + 1 und teilt damit nicht nur mehr Schaden aus, sondern erhöht auch eure Gegenstandsstufe. Für das Erreichen von “Tier 2″ müsst ihr eure gesamte Ausrüstung auf +15 erhöhen. Das sind 5 Rüstungsteile und eine Waffe. Während das Verbessern viele Ressourcen frisst und anfangs noch zu 100 % gelingt, nimmt die Erfolgsrate mit höherer Aufwertung rapide ab. So kommt es nicht selten vor, dass ihr durch einen Fehlschlag zwar um einige wertvolle Ressourcen ärmer seid, die Rüstung sich jedoch nicht verbessert hat. Einziger Wermutstropfen: Die Chance verbessert sich nach jedem Fehlschlag ein wenig. Das ändert aber nichts daran, dass ihr zwischen den Tierstufen für längere Zeit hinter einem Content-Lock feststeckt und auch ein wenig Glück besitzt … oder Echtgeldwährung …

Ist Lost Ark Pay 2 Win?

Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, der vielleicht für viele entscheidend ist. Lost Ark ist aus meiner Sicht keinesfalls Pay2Win. Eher Pay2Progress, denn neben vielen Skins und VIP-Leistungen kann man sich lediglich Ressourcen mit Echtgeld kaufen. Damit lässt sich der Content-Lock ein wenig schneller umgehen. Und ja, in der offenen Welt auf PvP Inseln (Davon gibt es abzählbar wenige) hat man einen Vorteil gegenüber anderen Spielern. Ich denke aber, dass sich dies mit der Zeit legt, denn die Inseln sind nur so lange interessant, bis man dort alles erreicht hat und das geht in der Regel relativ flott. Außerdem lässt sich die Echtgeldwährung bzw. die kostbaren Kristalle zum Kauf von Ressourcen auch mit Ingame-Währung erstehen. Wer beispielsweise einen kostbaren Skin findet, kann diesen im Spielermarkt verkaufen und das erhaltene Gold gegen Kristalle tauschen. Es ist also keinesfalls notwendig, Geld in Lost Ark zu stecken.

Noch mehr Abwechslung für Jedermann durch verschiedene Aufgaben

Neben Chaos-Dungeon, Wächter-Raids und Abgrund-Dungeons gibt es aber noch weit mehr Aktivitäten, um eure Zeit in Lost Ark zu vertreiben. Egal ob im Boss-Rush wo ihr in kürzester Zeit nacheinander Boss umnieten müsst oder in einem Würfel Dungeon, welches in jedem neuen Raum zufällige Effekte hervorruft und sich mit jedem Durchlauf verändert. Tägliche Aufgaben, Weltbosse, zeitgesteuerte Inseln, Chaosportale und noch viel mehr warten auf die Spieler.

Auch kompetitive Spieler kommen auf ihre Kosten, gibt es einige Gebiete mit offenem PvP. Aber auch eine Arena kann betreten werden, um sein Können entweder alleine oder im Team unter Beweis zu stellen. Ganz egal welches Level oder welche Klasse. Die PvP Kämpfe sind Fair und machen Spaß. Auch hier gibt es Belohnungen für einen Sieg. Und wer kompetitive Abwechslung sucht, begibt sich auf die Schneeinsel und nimmt an einer Team-Schneeballschlacht teil.

Lost Ark bietet Inhalte für Monate und wird dabei nicht langweilig, denn egal was man tut, man wird immer einen kleinen oder gar großen Erfolg spüren. Lost Ark ist das Action-MMORPG auf welches viele Spieler gewartet haben und vermutlich auch nicht mehr aus den Händen lassen.

Fabelhafte Umsetzung seitens Amazon Games

Grafisch sieht Lost Ark trotz der veralteten Unreal Engine 3 großartig aus. Die Entwickler wissen genau, wie sie die Landschaft in Szene bringt. Strahlende Farben und viel liebe zum Detail wird hier geboten. Alle Zwischensequenzen sind vollständig vertont und wenn man bedenkt, wie viel Text man hier geboten bekommt, ist es schon bemerkenswert, dass Amazon Games lediglich an einer einzigen Stelle die Lokalisierung vergessen hat und man russische Sprachausgabe spendiert bekommen hat. Auch die Texte sind großteils fehlerfrei und Bugs konnte ich in meiner gesamten Spielzeit keine finden.

Fazit

Mit Lost Ark hat Smilegate in Südkorea einen Hype losgelöst, den europäische Spieler bislang nur beneiden konnten. Mit Amazon Games kam das Spiel nun endlich auch zu uns und wer Lost Ark spielt, weiß, warum die Südkoreaner so heiß darauf sind. Hier gibt es alles, was ein MMORPG-Fan benötigt. Eine tolle Kampagne, wunderschöne Landschaften, unzählige Dungeons und zahlreiche Endgame Aktivitäten. Selbst die eigene Festung darf dekoriert werden. Das eigene Schiff lädt zum Erkunden der Meere und den geheimnisvollen Inseln ein, und mit Juwelen, Tripods und Gravuren verbessert man nebenbei seinen Charakter, um in weitere Gebiete voranschreiten zu können. Lost Ark bietet so viel und wirkt dennoch nicht überladen. Ganz egal ob ihr nur wenige Minuten oder zahlreiche Stunden im Spiel verbringen möchtet, es treibt immer ein wenig die Progression eures Charakters an. Lost Ark besteigt zurecht den A-MMORPG Thron und wird auch so schnell nicht mehr davon herunterfallen.

Fakten

Name: Lost Ark
Genre: Action-MMORPG
Entwickler: Smilegate
Publisher: Amazon Games
Plattform: PC
Releasedatum: 11. Februar 2022
Getestet auf: PC
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REVIEW OVERVIEW

Gameplay
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Inhalt
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Präsentation
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