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    Spieletest: Trials Rising

    Coole Musik, abgefahrene Strecken und spaßige Motorrad-Rennen gelten als Markenzeichen der Trials-Reihe. Wir haben uns den neuesten Teil namens Trials Rising angesehen und gucken mal nach ob Ubisoft und das Studio RedLynx es in diesem Genre immer noch drauf haben.

    Schnell und abgefahren

    Zugegeben, den Vorgänger namens Trials Fusion habe ich nur kurz angerissen, um einen kleinen Einblick des Spiels zu erhalten. Zum Zeitpunkt des Release sind leider einfach zu viele andere Spiele auf meiner To-do-Liste aufgetaucht. Daher kam mir der neueste Ableger namens Trials Rising ganz gelegen und so habe ich als Trials-Amateur ein paar “Runden” bzw. 2,5D Strecken für Euch in der Kampagne sowie im Mehrspieler-Modus absolviert. Siegreich? Mal mehr mal weniger.
     
    Widmen wir uns erst mal dem Einzelspieler-Modus der Euch gleich zu beginn anhand einer Tutorial-Strecke die grundlegende Steuerung präsentiert. Gasgeben, Bremsen und das Gewicht entweder nach vorne oder hinten verlagern. Mehr benötigt es nicht, um eine Strecke zu absolvieren. Obwohl das eigentlich ganz Simpel klingt, bedarf es Fingerspitzengefühl und perfektes Timing, um die Steuerung zu meistern. Bereits im Tutorial zeigt sich Trials-Rising von der Seite, welche die Reihe einfach ausmacht. Abgefahrene, liebevoll gestaltete Strecken, die mit waghalsigen Abschnitten geschmückt sind und an Stunt-Parcours erinnern. Egal ob riesige Sprungschanzen, morsche Dächer oder brüchige Fensterscheiben. Nichts kann sich Euch und Eurem Motorrad in den Weg stellen.
     
    Trials Rising
    Trials Rising bietet Euch einzigartige Rennstrecken wie etwa eine Baustelle
    Auch die weiteren Strecken präsentieren sich großartig und machen lust auf mehr. Allzu sehr ablenken solltet Ihr Euch von den tollen Strecken jedoch nicht, denn ihr sollt ja immerhin als erster ins Ziel gelangen. Im Einzelspieler-Modus tretet Ihr dabei entweder alleine gegen die Zeit oder aber gegen Geisterfahrer an. Abhängig davon wie gut Ihr die Strecke gemeistert habt, werdet Ihr mit einer Bronze, Silber oder Gold-Medaille ausgezeichnet und erhaltet außerdem noch eine Handvoll Erfahrungspunkte die Euch nicht nur im Level aufsteigen lassen und Euch so neue Rennstrecken offenbaren, sondern Euch auch mit einer Lootbox belohnen. Ohje.. Lootboxen.. Heikles Thema aber gar nicht so schlimm wie es sich anhört…

    Styling ist (fast) alles

    In den Lootboxen, die Ihr durch einen Stufenaufstieg erhaltet, befinden sich lediglich immer 3 kosmetische Inhalte. Neue Kleidung für Eure virtuelle Figur, neue Teile für eines der freischaltbaren Motorräder oder unterschiedliche Formen von Stickern, die Ihr überall an Euch oder Eurem Gefährt platzieren könnt. Auch witzige Sieger- bzw. Verlierer-Posen könnt Ihr dadurch finden. Jegliche Gegenstände werden mit einer Farbe analog der Seltenheit präsentiert und so habt Ihr immer den Überblick, ob das gerade erworbene Item ein guter Fang war oder eben nicht. Duplikate könnt Ihr verkaufen um Euch so wiederum im Shop neue Gegenstände zu kaufen oder eben weitere Lootboxen.
     
    Trials Rising
    Nur wer gut aussieht, macht Eindruck!
    Aber nicht nur die Strecken in Trials Rising sind abgefahren, sondern auch die zahlreichen Kleidungsstücke, die Ihr erwerben könnt. Egal ob Ihr als Clown durch die Gegend düsen wollt oder lieber als Master-Chief, im Shop finden sich zahlreiche Anpassungsgegenstände, die Ihr entweder durch Ingame– oder Echtgeld-Währung kaufen könnt. Halt! Moment! Echtgeld-Währung? Ja.. Denn Trials Rising bietet Euch die Möglichkeit, sogenannte Eicheln mit funkelnden Euros zu erwerben und nur mit denen bekommt Ihr die richtig coolen Items. Aber keine Sorge, auch mit der Ingame-Währung warten hunderte, abgefahrene Anpassungsmöglichkeiten auf Euch und so wirken weder Lootboxen noch die eichel-exklusiven Gegenstände unfair.

    Skill hat man oder eben nicht

    Der Einzelspieler-Modus ist vollgepackt mit unzähligen Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Für Abwechslung sorgen die unterschiedlichen Sponsoren, die Euch mit neuen Rennen und Aktivitäten versorgen. Der Redlynx-Sponsor bietet Euch Strecken mit speziellen AuftrTrials Risingägen an. Absolviert das Rennen mit weniger als X Fehlern, beendet die Rennstreckemit X Saltos oder kommt vor allen anderen Spielern ans Ziel, sind nur einige dieser Herausforderungen. Noch mehr Abwechslung bringt Euch das Skillgame-Festival, bei dem Ihr wie der Name schon sagt, kleinere Spiele absolvieren müsst. Wie weit könnt Ihr Euren Fahrer fliegen lassen, wenn Ihr nebenbei explosive Fässer als Unterstützung habt? Schafft Ihr es, einen Basketball nur mit dem Abwerfen Eures Fahrers in den Korb zu werfen? Ihr seht schon, Trials Rising bietet eine Menge Abwechslung. Aber halt! Das war ja noch längst nicht alles!

    Ich bau mir meine eigene Welt!

    Die besten Features in Trials Rising verstecken sind im Streckeneditor und der Streckenzentrale. Im Editor könnt Ihr Eure eigenen Strecken erstellen und diese dann für andere Spieler freigeben. Die Streckenzentrale hingegen verwahrt alle von Benutzern erstellte Kreationen und bietet Euch diese zum Absolvieren an. Dadurch habt Ihr eine schier unendliche Anzahl an abgefahrenen Schauplätzen zur Auswahl. Aber nicht nur Rennen lassen sich mit dem Editor erstellen, sondern auch Spiele anderer Genres wie zum Beispiel Zombie-Shooter, Jump’n’Run’s oder Flugsimulatoren. Schon alleine das sollte Euch zeigen, wie mächtig der Streckeneditor ist. Am Ende der “Strecke” dürft Ihr Eure Erfahrung mit Daumen hoch oder nach unten bewerten. Gefällt Euch das ganze, könnt Ihr es auch noch zu Euren Favoriten aufnehmen und später erneut ohne langem Suchen spielen.

    Trials Rising
    In der Strecken-Zentrale könnt Ihr von anderen Spielern erstellte Strecken ausprobieren

    Haushalts-Manager 2.0

    Was wäre ein Arcade-Racer ohne Mehrspieler-Modi? Trials Rising bringt davon aktuell gleich zwei mit. Zum einen den Online-Multiplayer, bei dem von insgesamt 8 Spielern der beste aus 3 Rennen ermittelt wird. Vor jeder Runde stehen dabei 3 Strecken zur Auswahl. Welche davon gefahren wird, entscheiden die Spieler. Schön: Ihr erhaltet Pro Rennen Erfahrung und Spielwährung, selbst wenn ihr kein so gutes Ergebnis erzielt habt. Der zweite Mehrspieler-Modus nennt sich Party-Modus und kann mit bis zu drei weiteren Freunden im lokalen Koop gespielt werden. Auch hier müsst Ihr gegeneinander antreten, dürft aber gleich mehr als nur 3 Strecken wählen. Aber woher hat der Party-Modus seinen Namen? Ganz einfach: Vor dem Rennen, wählt Ihr aus einer Liste von “Bestrafungen”. Der Sieger darf dann entscheiden, wer zum Beispiel den nächsten Abwasch erledigt oder sich ein Tattoo auf den Arm zeichnen lassen muss.

    Explosiver Umfang

    Obwohl es sich bei Trials Rising lediglich um einen 2,5D-Racer handelt, sieht das Spiel richtig gut aus und ständig geschieht am Bildschirm etwas. Ganz besonders merkt man das, wenn man durch ein virtuelles Movie-Set düst und sich im Hintergrund unterschiedliche Szenen wie zum Beispiel Alien-Angriffe abspielen. Das Ganze wird dann noch mit einem guten Soundtrack abgerundet. Die Genres dessen wandern zwischen Punkrock und Metal. Mit mehr als 100 Strecken wird man außerdem eine Zeit lang mit Trials Rising beschäftigt sein.

    Fakten

    Name: Trials Rising
    Genre: Arcade-Racer
    Entwickler: Ubisoft, RedLynx
    Publisher: Ubisoft
    Plattform: PS4 | XONE | SWITCH | PC
    Releasedatum: 26. Februar 2019
    Getestet auf: Playstation 4 PRO
      Bei Amazon kaufen

    Medien

    Das Spiel wurde uns für unsere Rezession vom Entwickler, Publisher oder einer Agentur zur Verfügung gestellt und beeinflusst nicht unsere Bewertung zum Spiel.

    FAZIT

    Es gibt nicht wenig Arcade-Racer auf dem Markt, aber Trials Rising hebt sich ordentlich von der Menge ab. Das liegt daran, dass die Strecken die Ihr mit Eurem Motorrad durchstreift nicht nur abgefahrene Schauplätze präsentieren, sondern auch mit reichlich Hindernissen geschmückt sind. Ihr springt durch brennende Ringe, lässt Euch meterweit in die Höhe katapultieren, um auf die nächste Plattform zu gelangen, und überwindet Knochen brechende Loopings. Durch solche witzigen Szenen freut man sich über jede neue Strecke, die man befahren darf, um letztendlich nicht nur heil, sondern am besten auch als erster das Ziel zu erreichen. Obwohl der Einzelspieler-Modus bereits mit über 100 Strecken schon eine Menge zu bieten hat, kann man sich nebenbei auch an unkomplizierten Mehrspieler-Rennen messen. Dazu zeigt man sich lieber auch stylish von seiner besten Seite mit vorher aus Lootboxen oder dem Ingame-Shop gewonnenen Kleidungsstücken. Der Streckeneditor lässt kaum Wünsche offen und spätestens hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen um anschließend die Strecke für andere freizugeben. In der Strecken-zentrale kann man dann übrigens auch Kreationen anderer Spieler ausprobieren. Trials Rising qualifiziert sich aus meiner Sicht zu einem klasse Arcade-Racer in dem man spaßige Stunden verbringen kann.
    Gameplay
    9.1
    Inhalt
    7.8
    Präsentation
    8.6

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