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    Xenoblade Chronicles X (Wii U)

    Wir haben uns auf das gigantische WII U exklusive JRPG Xenoblade Chronicles X vom Entwicklerstudio Monolith Software eingelassen und eine menge zeit damit verbracht dieses Contentmonster für euch zu testen. Kommt mit uns auf die Reise nach Mira, einem Planeten mit gigantischen ausmaßen, einer wunderschönen Fauna sowie unzähliger Kreaturen die Euch nur zu gerne verspeisen würden.

    Nachdem die Erde von Außerirdischen zerstört wurde, befindet sich die Menschheit seit 2 Jahren im Orbit auf der Suche nach einem neuen bewohnbaren Planeten. Nach einem Angriff auf das Raumschiff der Menschen, ist dieses gezwungen eine Notlandung einzuleiten und zerbricht dabei in mehrere Einzelteile. Eines dieser Teile ist eine Stasis-Kapsel in welcher wir uns befinden. Auf der Suche nach überlebenden, findet uns eine weitere Überlebende namens Elma und befreit uns aus dem künstlichen Tiefschlaf in dem wir uns befinden. Die Erschütterung dürfte uns zu Kopf gegangen sein, denn selbst die Erinnerung an unseren Namen fällt uns schwer. Elma führt uns in die riesige Stadt namens New Los Angeles. Dort hat sich eine Gruppe namens BLADE gebildet und in 8 Divisionen aufgeteilt. Eine dieser Divisionen dürfen wir uns anschließen und künftig Aufgaben erledigen. Unsere Hauptaufgabe besteht jedoch darin, die verstreuten Teile unseres Raumschiffes zu finden und nach weiteren überlebenden zu suchen. Dies ist jedoch keine einfache Aufgabe denn auf Mira, dem Planeten auf dem wir gelandet sind herrscht reges leben.

    Eine unserer ersten Aufgaben besteht darin eine Sonde zu platzieren um den Planeten besser erforschen zu können. Also machen wir uns auf, den Planeten zu erkunden….

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    Noch kein Spiel hat es bisher geschafft mich in einer Welt so mickrig zu fühlen wie es in Xenoblade Chronicles X der Fall ist. Das verursacht vor allem die extreme Weitsicht und die gigantischen Lebewesen des Planeten. Die Welt wirkt so extrem authentisch und regt zum Erkunden an. Der Planet besteht aus 5 Regionen wobei jeder abschnitt eine eigene Fauna und somit unterschiedliche Lebensformen beinhaltet. Ob Wüstenlandschaften, Sümpfe oder Wälder. Der Planet Mira ist abwechslungsreich, jedoch auch gefährlich. Was zunächst wie eine Pflanze aussieht, stellt sich als fleischfressendes Ungetüm heraus und versucht uns zu verschlingen. Auch ein unscheinbarer Felsen könnte der Panzer einer Riesenschildkröte sein. Die Welt ist lebendig und das fühlt man auch – Großartig!

    Zurück zu der besagten Sonde! Nachdem wir diese platziert haben, wird ein Teil der Karte mit Details bestückt. Die Karte hingegen ist vielleicht anfangs nicht so leicht verständlich. Hier ein Crashkurs: Die Karte ist in Hexagonalen Segmenten unterteilt, jedes dieser Segmente kann abgeschlossen werden, dazu bedarf es jedoch einer Voraussetzung. So muss man entweder eine Quest abschließen, Materialien finden oder ein besonders starkes Monster (Tyrann) besiegen. Auf der Karte befinden sich auch Bohrinsel-artige Zeichen. Dort kann eine Sonde platziert werden. Sobald dies getan, werden die angrenzenden Bereiche aufgedeckt und mit Zeichen versehen welche uns erklären was zu tun ist um das Segment abzuschließen. Das erfüllen der Aufgaben zum abschließen der einzelnen Segmente ist jedoch Optional aber zeigt schon vorab den umfangreichen Content des Spiels.

    Die Story des Spiels umfasst 12 Kapitel. Die ersten beiden Kapitel könnte man als Tutorial bezeichnen. Ab dem 3. Kapitel muss man gewisse Voraussetzungen erfüllen um bei der Geschichte voran zu kommen. Das beginnt z. B. damit, dass man Regionen zu einem Prozentsatz erforschen muss. Dies machen wir mit dem Platzieren von Sonden und dem Abschließen einzelner Kartenbereiche. Später muss man zusätzlich auch noch Harmoniequests absolvieren. Das sind Quests die Beziehungen zu anderen Charakteren stärken und die jeweiligen Geschichten der Charaktere erzählen. Die Story ist gut erzählt und sorgt durchaus für einige Überraschungen.

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    Das Kampfsystem wirkt anfangs vielleicht etwas einfach, erfordert allerdings durchaus auch taktische Finesse. So spielt die Reihenfolge der angewandten Fähigkeiten eine große Rolle. Denn nur ein ins Schwanken gebrachter Gegner kann anschließend umgeworfen werden um dadurch erheblichen Schaden anzurichten. Dabei kann mit Nah- oder Fernkampf Waffen agiert werden. Startet man anfangs noch mit der Novizen-Klasse, kann ab dem Klassenlevel 10 eine verbesserte Klasse verwendet werden. Diese spezialisiert sich entweder in Offensiven Fern- bzw. Nahkampf, defensiver Kampfhaltung oder eine Mischung aus beidem. Alle 10 Level kann anschließend eine spezialisierte Form der Klasse gewählt werden. Jede Klasse birgt seine eigenen Skills, welche mit Talentpunkten verbessert werden können. Außerdem besitzt jede Klasse ein eigenes Set an Haupt und sekundär Waffe und kann ausschließlich mit Waffen der gleichen Gattung ausgerüstet werden. Apropos Ausrüstung. Xenoblade Chronicles X legt sehr viel Wert auf individuelles aussehen. Das erkennt man sehr schnell an der Vielzahl unterschiedlicher Rüstungsdesigns. Ob in der Badehose oder der Schuluniform, für jeden ist das passende Outfit dabei. Wer gerne im Meer planschen möchte, sich mit der Badehose jedoch nicht sicher genug fühlt, darf glücklicherweise einen separaten Ausrüstungs-Slot für das Aussehen verwenden.

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    Zugänglichkeit kann man Xenoblade Chronicles X nicht nachsagen. Einige Spiel-Elemente werden zwar erklärt, dies jedoch nur sehr oberflächlich oder gar zu spät. Wenn man anfangs die vielen blauen Kristalle überall auf der Welt aufleuchten sieht und einsammelt, weiß man zunächst gar nicht, dass man diese in eine Art “Album” eintragen kann und seine Kollektion erweitern kann um besondere Gegenstände oder Talentpunkte zu erhalten. Auch wird die Karte zwar kurz erläutert aber vieles ist ohne einen Blick ins Handbuch sehr unklar. Die Entwickler möchten jedoch bewusst dazu verleiten das digitale Handbuch zu Lesen. Dieses erklärt alle Spiel-Elemente und lässt keine Fragen offen. Wer sich also wirklich mit dem Spiel auseinander setzen möchte, kommt um das Lesen des Handbuchs nicht herum. Xenoblade ist bewusst ein sehr komplexes Spiel und viele Fans der reihe wissen das zu schätzen.

    Das Spiel bietet neben der wunderschönen Landschaft und den gigantischen Kreaturen weitaus mehr. Wer die besten Waffen und Rüstungen besitzen möchte, muss sich diese selbst zusammen bauen. Dies gelingt allerdings nur mit den richtigen Komponenten und diese findet man zufälligerweise nur durch das Besiegen unterschiedlicher Kreaturen. Um die seltensten Körperteile zu erhalten muss in Monster Hunter Manier, ein bestimmtes Körperteil abgetrennt werden. Glücklicherweise können wir uns während dem Kampf einen Fokus auf unterschiedliche Körperteile der Kreatur setzen und dadurch sogar eventuelle Schwachstellen entdecken.

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    Im späteren Spielverlauf dürfen wir sogar einen Kampfmech steuern und nicht nur die Gegend zu Fuß sondern auch fliegend erkunden. Dadurch gelangen wir an stellen die zuvor unzugänglich waren und können uns Kreaturen stellen die uns ansonsten zum Frühstück verspeist hätten. Wird unser Mech allerdings beschädigt, kann das einen hohen preis mit sich nachziehen.

    Auch ein Online Modus ist vorhanden. 32 Spieler können asynchron auf Monsterjagd gehen. Dabei spielt jeder sein eigenes Spiel, kämpft aber indirekt für sein Team, denn wenn eine gewisse Anzahl der angezeigten Kreaturen besiegt wurde, profitiert das gesamte Team davon. Der Abschluss der Aufgaben schaltet besondere Missionen frei die dann sogar mit bis zu 3 weiteren Spielern Online gespielt werden können.

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    Soviel positives ich dem Spiel auch zuspreche, gibt es allerdings auch einige dinge die mich sehr gestört haben. Die Grafik mag zwar für Wii U Verhältnisse ziemlich gut sein, ich hatte jedoch viele stellen an denen die Kantenglättung erst sehr spät gewirkt hatte. Das hat den Videosequenzen im Spiel oft einen unschönen Beigeschmack verliehen und wirkte nicht mehr so atmosphärisch wie gewohnt. Außerdem fand ich die Schriftart vor allem auf dem Gamepad viel zu klein. Ich war dadurch quasi gezwungen auf dem TV zu spielen, weil ich das Gamepad nicht 1 cm vor meinem Gesicht platzieren wollte um etwas lesen zu können. Unschön war auch die Tatsache, dass die Map des Spiels nur über das Gamepad ersichtlich war. Wollte ich also am Gamepad spielen und anschließend die Karte betrachten, musste ich erst das Spiel wieder auf den Fernseher zurück setzen um mir die Map am Gamepad ansehen zu können.

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